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Lexikon
Euro-Car-Markt möchte Ihnen mit diesem Lexikon zum Online Fahrzeugkauf eine Hilfestellung geben, damit Sie von der Vielzahl an Bezeichnungen und Abkürzungen nicht gleich erschlagen werden. |
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| Begriffe im Automobilhandel bei Eu-Car-Portal | ||
| Airbag | "Luftsack", Der Airbag wird ausschließlich bei einer Frontalkollision (+/- 30 Grad von der Fahrzeuglängsachse) vor dem Fahrer und ggf. auch vor dem Beifahrer aufgeblasen. Zur Auslösung muss eine entsprechend hohe Auslöseverzögerung erreicht werden. Diese Verzögerung wird über Auslösesensoren erfasst und von einem Steuergerät ausgewertet. Ist die Auslöseverzögerung groß genug, wird der Airbag ausgelöst. Der Füllvorgang dauert nur ca. 30 ms. | |
| Bestellfahrzeug | Bezeichnung für ein Fahrzeug, dass weder auf dem Hof des Händlers, noch zentral über ein Fahrzeuglager kurzfristig abrufbar ist, also beim Hersteller ab Werk bestellt werden muss. Die meisten EU-Import Autohändler bieten ausschließlich Bestellfahrzeuge an. Die Lieferzeit ist bei seriöser Abwicklung durchaus kalkulierbar, da die deutschen Hersteller beispielsweise klare Planungen für die Fahrzeugproduktion an die Vertragshändler weitergeben. Die Lieferfrist für ein Bestellfahrzeug liegt in der Regel zwischen 8 und 10 Wochen ab Bestellung. | |
| Bordcomputer | Der Bordcomputer liefert dem Fahrer ständig Informationen, die elektronisch zur Verfügung stehen (wie Durchschnittsverbrauch, Reichweite, Distanz zum Ziel und voraussichtliche Ankunftszeit). Alle Informationen können jederzeit während der Fahrt über ein Bedienelement abgerufen werden und werden über ein Display angezeigt. | |
| AKF Bank | Finanzierungs- und Leasingpartner von Euro-Car-Markt. Auf Wunsch des Käufers kann das erworbene Neufahrzeug direkt über Euro-Car-Markt finanziert oder geleast werden. Konditionen ab 7,99% p.a. je nach Laufzeit der Finanzierung. | |
| Climatic (VW) | Die Klimaanlage (Climatic) besteht im Wesentlichen aus Kältesystem, Heizung, Feuchtigkeitsregler und Gebläseeinheit. Sie ergänzt das Heizungs- und Lüftungssystem in einem Fahrzeug. Im Gegensatz zu einer Klimaautomatik (Climatronic) hält die Klimaanlage mit manueller Temperaturregelung stets die vom Fahrer eingestellte Gebläselufttemperatur und Gebläsestufe. Sie regelt neben der Temperatur auch die Luftzirkulation, -feuchtigkeit und -reinigung. Zur Kühlung der Luft wird nach dem Prinzip einer Wärmepumpe gearbeitet. Die erhitzte Innenluft wird durch das Gebläse in einen Verdampfer geführt, wo sie ihre Wärme abgibt. Dabei verdampft das Kältemittel, kühlt und trocknet die Luft, die wieder in den Innenraum geblasen wird. | |
| Doppelkarte | Die Doppelkarte gibt Aufschluss darüber, bei welcher Versicherung ein Kraftfahrzeug haftpflichtversichert ist. Ohne diese Karte kann keine Zulassung erfolgen (BRD). | |
| Easy-Entry (Audi, VW) | Mit easy entry ist das besonders leichte Einsteigen über der sehr weit nach vorn geklappten Vordersitzlehne des komplett nach vorne schwenkenden Sitzes in den Fond möglich. Audi und VW nutzen diese intelligente Konstruktion in dreitürigen Modellen. Beim Betätigen der easy entry-Funktion wird nicht nur das Einsteigen erleichtert, auch die zuvor eingestellte Sitzposition bleibt erhalten. Der Fahrer kann zudem über einen zusätzlichen Hebel die easy entry-Funktion beim Beifahrersitz betätigen. | |
| EU-Import Fahrzeug | Neufahrzeug, das für den Vertrieb in einem EU-Land (außer Deutschland) produziert wurde. In der Regel spricht man von einen EU-Import-Fahrzeug, wenn das für den nicht-deutschen Markt hergestellte Fahrzeug nach Deutschland importiert wird. Zu beachten ist vor allem, dass Fahrzeugbezeichnungen und Serienausstattungen der Fahrzeuge in anderen Ländern von denen für den deutschen Markt produzierten Fahrzeugen abweichen können. | |
| Fahrzeugfinanzierung | Der Käufer finanziert sein Auto mit Ratenzahlungen. Meist ist eine Anzahlung von 10 - 20 Prozent des Kaufpreises fällig, und nach einer vereinbarten Zahl von monatlichen Raten gehört das Auto dem Käufer. | |
| Fahrzeugleasing | Bezeichnet wird damit die zeitlich befristete Nutzung oder Gebrauchsüberlassung von Wirtschaftsgütern gegen Entgelt. Seit mehr als 30 Jahren wird Autoleasing in der Bundesrepublik angeboten. In diesem Zeitraum hat es sich als Alternative zur klassischen Finanzierung dynamisch weiterentwickelt. Der Vorteil beim Fahrzeugleasing liegt darin, dass Sie nicht den vollen Kaufpreis zahlen, sondern nur die Differenz zwischen Anschaffungspreis und voraussichtlichem Gebrauchtwagenwert einschließlich Zinsen. Ferner ist die Mehrwertsteuer nur auf die Leasingbeträge und die Sonderzahlung zu entrichten. Die Mehrwertsteuer auf den Restwert zahlen Sie als Leasingnehmer nicht. | |
| FIS (Audi) | Das Fahrerinformationssystem (FIS) im Kombi-Instrument ist Anzeige- und Informationszentrum des Fahrzeugs. Es informiert über den aktuellen Betriebszustand des Wagens. Hierzu gehören beispielsweise die Meldungen der Auto-Check-Control und - je nach Ausstattung - Radio-, Telefon-, Telematik - und Navigationsdaten. | |
| Funk-ZV | Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung | |
| Gartantieverlängerung | Neuwagenanschlussgarantie, die nach Ablauf der Werksgarantie zusätzlich für 12 oder 24 Monate bestellt werden kann. Diese Garantieverlängerung muss bei Kauf des Neufahrzeugs abgeschlossen bzw. bestellt werden. | |
| Klimaanlage, manuell | Die Klimaanlage besteht im Wesentlichen aus Kältesystem, Heizung, Feuchtigkeitsregler und Gebläseeinheit. Sie ergänzt das Heizungs- und Lüftungssystem in einem Fahrzeug. Im Gegensatz zu einer Klimaautomatik (Climatronic) hält die Klimaanlage mit manueller Temperaturregelung stets die vom Fahrer eingestellte Gebläselufttemperatur und Gebläsestufe. Sie regelt neben der Temperatur auch die Luftzirkulation, -feuchtigkeit und -reinigung. Zur Kühlung der Luft wird nach dem Prinzip einer Wärmepumpe gearbeitet. Die erhitzte Innenluft wird durch das Gebläse in einen Verdampfer geführt, wo sie ihre Wärme abgibt. Dabei verdampft das Kältemittel, kühlt und trocknet die Luft, die wieder in den Innenraum geblasen wird. | |
| Klimaautomatik, Climatronic | Die Klimaautomatik hält die manuell eingestellte Fahrzeug-Innentemperatur unter Berücksichtigung des Sonnenstands auf dem gewünschtem Niveau. Dadurch fördert sie das Wohlbefinden der Insassen. Zudem verhindert die Klimaanlage aufgrund ihrer Entfeuchtenden Wirkung das Beschlagen der Scheiben zu jeder Jahreszeit. Die vom Fahrer gewünschte Temperatur und Gebläseintensität werden beim Ausschalten der Zündung (bei vielen Modellen von Audi) als individuelles Nutzerprofil im jeweiligen Zündschlüssel gespeichert. | |
| Komfortklimaautomatik (Audi) | Zusätzlich zu den Funktionen der Klimaautomatik können bei der Komfortklimaautomatik für Fahrer und Beifahrer separate Einstellungen gewählt werden. Ein zusätzlicher Luftgütesensor erkennt gegebenenfalls erhöhte Schadstoffkonzentrationen in der Außenluft und schaltet dann ggf. die Komfortklimaautomatik auf Umluftbetrieb. | |
| Kurzzulassung | Es ist ein gängiger Vorgang, daß Fahrzeughersteller und -importeure von Markenfahrzeugen bestimmte Fahrzeugmodelle in größeren Stückzahlen zumeist gegen Monatsende in Anlehnung an jüngste Regelungen für 30 Tage bei der Straßenverkehrsbehörde zulassen oder jemanden damit beauftragen, um bestimmte Effekte in der amtlichen Zulassungsstatistik herbeizuführen. Diese Fahrzeuge mit "Kurzzulassung" sind faktisch Neufahrzeuge mit 0 KM Laufleistung. Da sie durch Eintrag im Fahrzeugbrief nicht mehr ganz jungfräulich sind, werden sie oft mit erheblichen Nachlässen angeboten, sind aber nicht gefahren. | |
| Lagerfahrzeug | Bezeichnung für ein Fahrzeug, dass auf dem Hof des Händlers oder in einen kurzfristig verfügbaren Zentrallager abrufbar ist, also ein Fahrzeug, das nicht extra beim Hersteller ab Werk bestellt werden muss. | |
| Leasing | Bezeichnet wird damit die zeitlich befristete Nutzung oder Gebrauchsüberlassung von Wirtschaftsgütern gegen Entgelt. Seit mehr als 30 Jahren wird Leasing für Fahrzeuge in der Bundesrepublik angeboten. In diesem Zeitraum hat es sich als Alternative zur klassischen Finanzierung dynamisch weiterentwickelt. Der Vorteil beim Leasing liegt darin, dass Sie nicht den vollen Kaufpreis zahlen, sondern nur die Differenz zwischen Anschaffungspreis und voraussichtlichem Gebrauchtwagenwert einschließlich Zinsen. Ferner ist die Mehrwertsteuer nur auf die Leasingbeträge und die Sonderzahlung zu entrichten. Die Mehrwertsteuer auf den Restwert zahlen Sie als Leasingnehmer nicht. | |
| Lichtsensor | Der Lichtsensor an der Frontscheibe gehört zu den modernen Ausstattungsoptionen, mit dessen Hilfe sich die Scheinwerfer und Rückleuchten bei Dunkelheit selbsttätig einschalten. | |
| Navigationssystem, Satelliten-Navigationssystem | Satellitengestützt weist Ihnen auf Wunsch das Radio-Navigationssystem RNS den Weg. Es ermittelt die jeweils günstigste Route und lenkt Sie automatisch zum eingegebenen Ziel. Visuelle Fahrhinweise erhalten Sie über ein Punktmatrix-Display im Instrumenteneinsatz sowie über ein monochromes Display in der Mittelkonsole. Ein schwenkbares Farbdisplay bietet das Radio-Navigationssystem mit Multifunktions-Display (RNS MFD) in der Mittelkonsole. Hier erhalten Sie Radioinformationen, Routenempfehlungen sowie detaillierte, farbige Stadtpläne und Straßenkarten. | |
| McPherson- Federbeine | McPherson-Federbeine bedeuten eine bestimmte Form der Einzelradaufhängung an der Vorderachse eines Fahrzeugs. Die McPherson-Federbeine übernehmen die Aufgabe der Radführung und der Federung. Die Vorteile dieses Systems ist die Bauart, die Platz spart und die ungefederte Masse gering hält. | |
| Mini-Van | Pkw-A439-ähnliche Großraumlimousine mit hohem Dach | |
| Multitronic | CVT-Getriebe (Continuously Variable Transmission) aber mit Laschenkette statt Schubgliederband (Audi Sechszylindermodelle) | |
| Neuwagenanschlussgarantie | Neuwagenanschlussgarantie, die nach Ablauf der Werksgarantie zusätzlich für 12 oder 24 Monate bestellt werden kann. Diese Garantieverlängerung muss bei Kauf des Neufahrzeugs abgeschlossen bzw. bestellt werden. | |
| Pick-up | Fahrerhaus als Aufbau, dahinter offene Ladefläche | |
| Pumpe-Düse (VW) | Der 1,9-Liter-Vierzylindermotor ist ein Turbodiesel mit direkter Kraftstoff-Einspritzung und baut auf dem bisherigen TDI auf. Eine wesentliche Neuerung ist jedoch die Art, wie der Dieselkraftstoff eingespritzt wird. Auf jedem Zylinder sitzt in unmittelbarer Nähe des Einlassventils eine Einheit aus einer Pumpe und einer Düse; die Ingenieure nennen diese Einheit simpel "Pumpe-Düse". Mit diesem System erreicht Volkswagen als weltweit erster Hersteller einen Einspritzdruck von über 2000 bar. Und je höher der Einspritzdruck ist, desto mehr Kraftstoff kann in kurzer Zeit möglichst fein zerstäubt und in den Zylinder geleitet werden. | |
| Radstand, langer |
Der Radstand ist der Abstand zwischen Vorder- und Hinterachse, gemessen jeweils im Radmittelpunkt. Ein relativ langer Radstand bietet bessere Platzverhältnisse im Innenraum eines Fahrzeugs, schafft kurze Karosserieüberhänge, verbessert den Geradeauslauf und verringert die Nickschwingungen der Karosserie. Da die Federung bei längeren Radständen besser abgestimmt werden kann, steigt der Fahrkomfort. Kürzere Radstände erhöhen allerdings die Wendigkeit eines Fahrzeugs und führen deshalb zum Teil zu besserer Beherrschbarkeit und besserem Kurvenverhalten. |
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| Regensensor | Der Regensensor variiert das Wischer-Intervall je nach Regenintensität. Sensoren erkennen den Grad der Windschutzscheibenbenetzung und regulieren den Einsatz der Scheibenwischer automatisch. | |
| Scheibenbremse | Bereits 1902 entwickelte Frederick Lancaster die Scheibenbremsen. Ihr Durchbruch kam allerdings erst zu Beginn der sechziger Jahre. Wurden sie zunächst nur auf der Vorderachse eingesetzt, so gibt es mittlerweile auch in den unteren Preisklassen Autos mit vier Scheibenbremsen. Vor allem für PS-starke Modelle werden zur besseren Wärmeabfuhr innenbelüftete und gelochte Scheiben installiert. | |
| Servolenkung | Mit Servolenkung bezeichnet man die heute auch schon in vielen Kleinwagen erhältliche Lenkkraftunterstützung. Dabei liefert die Servo-Pumpe über eine Hydraulikleitung den nötigen Öldruck. Diesen reguliert ein Steuerventil entsprechend der Lenkrad-Drehbewegung. Mit dem eingesteuerten Druck wird der Lenkzylinder beaufschlagt, der ihn in eine auf die Zahnstange wirkende Hilfskraft umwandelt. Diese unterstützt die vom Fahrer ausgeübte Lenkkraft. Eine komfortable Weiterentwicklung der Servolenkung ist die Servotronic. | |
| Servotronic | Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung. Mit der servotronic bietet Audi zusätzlich eine geschwindigkeitsabhängige Regelung der Servolenkung, die zu mehr Komfort führt. Bei niedrigen Geschwindigkeiten - etwa beim Rangieren - ist die Servo-Unterstützung am größten. Der Wagen lässt sich dadurch sehr leicht handhaben. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Servo-Unterstützung mit Hilfe der Elektronik mehr und mehr zurückgenommen. Damit kann der Fahrer den Wagen bei hohem Tempo noch exakter und zielgenauer steuern als mit der normalen Servolenkung. | |
| Side-Bag, Side-Airbag | Airbag für Insassenschutz bei Seiten-Crashs. Sitzt in den Türen, in den Seitenteilen oder im Sitz. Verlangt aber durch extrem kurze Zeitspanne zwischen Unfallerkennung und Aufblaszeit einen hohen Entwicklungsaufwand. | |
| Standheizung | Eine Standheizung erhitzt motorunabhängig den fahrzeugeigenen Wasserkreislauf. Die Wärme, die dabei entsteht, wird direkt in den Wageninnenraum geleitet. Und gleichzeitig wird der Motor vorgewärmt. | |
| Tageszulassung | Es ist ein gängiger Vorgang, dass Fahrzeughersteller und -importeure von Markenfahrzeugen vor allem im Ausland bestimmte Fahrzeugmodelle in größeren Stückzahlen zumeist gegen Monatsende für einen Tag bei der Straßenverkehrsbehörde registrieren oder jemanden damit beauftragen, um bestimmte Effekte in der amtlichen Zulassungsstatistik herbeizuführen. Diese Fahrzeuge mit "Tageszulassung" sind faktisch Neufahrzeuge mit 0 KM Laufleistung. | |
| Tempomat | Geschwindigkeitsregelanlage, hält die einmal eingestellte Geschwindigkeit automatisch bis zum nächsten Bremsvorgang. | |
| Tiptronic | Lastschaltgetriebe mit der Möglichkeit automatisch oder manuell zu schalten | |
| Trommelbremse | Das Prinzip entwickelte Wilhelm Maybach bereits 1899. Er bremste mit einem Band, das er von außen über eine Trommel legte. Seit 1902 gibt es die von Louis Renault erstmals gebaute Innenbackenbremse. Das Hauptproblem der Trommelbremse ist Wärme, die bei scharfem Bremsen schneller entsteht, als sie abgeführt werden kann. Trommelbremsen finden sich heute noch an der Hinterachse. Sie lässt sich einfach mit einer mechanischen Feststellbremse kombinieren. | |
| Versicherungs-Doppelkarte | Die Versicherungsdoppelkarte ist nicht mehr gebräuchlich. Sie gab früher Aufschluss darüber, bei welcher Versicherung ein Kraftfahrzeug haftpflichtversichert war. Ohne diese Karte konnte keine Zulassung erfolgen (BRD). Sie wurde abgelöst durch die neue Versicherungsbestätigung. Mit Doppelkarten ist seit dem 1 Juni 2003 keine Zulassung mehr möglich. | |
| Versicherungsbestätigung | Die Versicherungsbestätigungen sind der Nachfolger der sog. "Doppelkarten". Die neuen Bestätigungen sind jetzt nur noch einfach, nicht mehr doppelt, und werden vom Straßenverkehrsamt den Versicherungen online mitgeteilt. | |
| Xenon-Licht. | Beim Xenon-Licht erzeugt ein Lichtbogen anstelle einer Glühwendel ein intensives Licht. Dies bedeutet eine wesentlich hellere Ausleuchtung des Seiten- und Vorfelds. Das Xenon-Licht für die Abblendscheinwerfer verfügt über eine höhere Lebensdauer als konventionelle Lichtsysteme. | |
| Zentralverriegelung | Die Zentralverriegelung öffnet und schließt Türen sowie Gepäckraum und Tankklappe durch einen zentralen Impuls, der in der Regel vom Schloss der Fahrertür kommt. Beim Abschließen werden alle Türverriegelungsknöpfe versenkt. Werden bei einem Unfall Airbags ausgelöst, entriegeln sich bei vielen Fahrzeugen alle Türen automatisch. Verschiedene Hersteller bieten auf Wunsch zusätzliche Sicherheitseinstellungen: automatische Verriegelung, automatische Gepäckraumverriegelung oder Sicherheitszentralverriegelung. So werden dann alle Türen und der Gepäckraum automatisch geschlossen, wenn das Fahrzeug schneller als 10 km/h fährt; der Gepäckraum verriegelt, wenn mehr als 5 km/h erreicht wurden, und die Sicherheitszentralverriegelung gibt beim ersten Öffnen nur die Fahrertür frei. Erst beim zweiten Öffnen entriegeln sich die anderen Türen sowie die Heckklappe. | |
| Überführungskosten | Kosten, die der Fahrzeughersteller dem Vertragshändler für die Bereitstellung, Transport und logistische Abwicklung berechnet. Diese Kostenpauschale fällt regelmäßig für die Abwicklung über den Vertragshändler an. Bei Werksabholung zahlt der Kunde in der Regel deutlich reduzierte Gebühren hierfür. | |
| Abkürzungsverzeichnis | ||
| 4WD | Four Wheel Drive | Four Wheel Drive; Allradantrieb / bei Mercedes "4matic" |
| ABS | Anti- Blockier- System | Das Anti-Blockier-System (ABS) verhindert ein Blockieren der Räder beim Bremsen. Ziel des ABS ist die Aufrechterhaltung der Fahrstabilität und der Lenkbarkeit unter allen Bremsbedingungen. An jedem Rad befindet sich ein Drehzahlsensor, der mit dem zentralen Steuergerät des ABS verbunden ist. Die Drehzahlen der Räder werden ständig untereinander und mit der tatsächlichen Fahrgeschwindigkeit verglichen. Sinkt die Drehzahl eines Rads überproportional ab, erkennt die Hydraulik die Blockiergefahr und reduziert sofort den Hydraulikdruck in der entsprechenden Bremsleitung. |
| ABV | Automatische Regelung der Bremskraftverteilung | Automatische Regelung der Bremskraft-Verteilung wie EBV |
| ACC | Active Cruise Control | Active Cruise Control (ACC) macht aus dem klassischen Tempomaten ein intelligentes System. Sensoren messen den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und regeln daraufhin automatisch die Geschwindigkeit. Das Fahrzeug hält den Sicherheitsabstand ein und beschleunigt auch, sobald sich die Distanz zum vorausfahrenden Auto vergrößert. |
| ASC | Automatic Stability Control, Automatische Stabilitätskontrolle | Automatische Stabilitätskontrolle wie ASR |
| ASD | Automatisches Sperrdifferenzial | Das automatische Sperrdifferential verbessert das Anfahren bei einseitig glatter oder rutschiger Fahrbahn. Da die Sperre beim Bremsen sofort wieder gelöst wird, bleibt die ABS-Funktion unbeeinträchtigt. Ein entscheidender Vorteil dieses Systems: ASD schaltet sich bei Bedarf im richtigen Moment automatisch zu und ab. |
| ASR | Antriebs-Schlupf-Regelung | Die Antriebs-Schlupf-Regelung verhindert beim Beschleunigen ein Durchdrehen der Antriebsräder und seitliches Ausbrechen. Das durchdrehende Rad wird kurz abgebremst und die Motorleistung gedrosselt. |
| BAS | Brems-Assistent / Brake Assist | Das System überwacht ständig die Geschwindigkeit mit der das Bremspedal betätigt wird. Im Falle einer Notbremssituation baut es automatisch den maximalen Bremsdruck auf und verkürzt somit den Anhalteweg. |
| CDI, CRDi | Common Rail Direct Injection | CDI steht für Common Rail Direct Injection. Darunter versteht man die Direkteinspritzung des Kraftstoffs in die Zylinder eines Dieselmotors über eine gemeinsame Leitung. Herkömmliche Hochdruckeinspritzungen verfügen über getrennte Leitungen zu den einzelnen Zylindern. Dabei muss die Einspritzpumpe bei jedem Arbeitstakt des Motors den Druck für jeden Brennraum neu aufbauen. Bei der Common-Rail-Technik wird der Kraftstoffdruck in einer gemeinsamen Leitung (Common Rail) gespeichert und an die Einspritzdüsen verteilt. Die elektronische Motorsteuerung regelt den hohen Druck von bis zu 1350 bar unabhängig von der Einspritzfolge je nach Drehzahl und Last des Triebwerks. Die Einspritzdüsen sind mit speziellen Magnetventilen ausgestattet und werden ebenfalls variabel und bedarfsgerecht gesteuert. |
| D3 | Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren | Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren. Zur Berechnung der zu zahlenden Kfz-Steuer wird nach dem neuen Gesetz außer dem Hubraum auch die Schadstoffemission eines Fahrzeuges berücksichtigt. Zur Zeit gibt es eine Steuerbefreiung für diejenigen Fahrzeuge, die unter die D3-Norm fallen. |
| D4 | Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren | Derzeit schärfste Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren in Deutschland; wird mit Steuerbefreiung von 600,- DM für Benziner und 1.200,- DM für Diesel belohnt. (siehe auch EURO 4) |
| D-4D (Toyota) | Direct Injection 4-stroke Diesel | Direct Injection 4-stroke Diesel: Diesel mit Vierventiltechnik und Direkteinspritzung - der Dieselkraftstoff wird nicht in einer Vor- und Wirbelkammer, sondern direkt in den Brennraum gespritzt. |
| DOHC | Double Overhead Camshaft | Der Begriff DOHC steht für die Anzahl und die Anordnung der Nockenwellen im Zylinderkopf eines Verbrennungskraftmotors. Ein DOHC-Motor besitzt zwei obenliegende Nockenwellen, d.h. eine Einlass- und eine Auslassnockenwelle sind über den jeweils hängenden Ventilen im Zylinderkopf angeordnet. Der Antrieb der Nockenwellen kann über Zahnriemen, Zahnkette oder Zahnräder erfolgen. |
| EBD | Electronic Brake Distribution | Wie EBV; Die elektronische Bremskraftverteilung verwendet, im Gegensatz zur mechanisch-hydraulischen Bremskraftverteilung, vorhandene Komponenten des ABS-Systems. Um ein Überbremsen der Hinterräder zu vermeiden, wird unter Verwendung der Raddrehzahlsensoren über die Modulatoreneinheit der Bremsdruck an den hinteren Bremsen reduziert. Aufgrund der gespeicherten Kennwerte wird die EBD bereits vor dem Einsatz des ABS ansprechen. |
| EBV | Elektronische Bremskraftverteilung | Regelt die Bremskraft zwischen Vorder- und Hinterachse, verhindert ein Überbremsen der Hinterachse. |
| ECM | Engine Control Module | Die elektronische Motor-Steuereinheit steuert das Zünd- und Einspritzsystem |
| EDS | Elektronische Differenzialsperre (Audi und VW) | Elektronische Differenzialsperre: Dreht ein Rad beim Anfahren durch, wird es über einen definierten Bremsdruck abgebremst. Dadurch wir das Antriebsmoment auf das Rad mit der besseren Bodenhaftung umgeleitet. |
| EDS | Elektronisches Dieselsystem (Mercedes Benz) | Elektronisches Dieselsystem |
| EPS | Electric Power Steering | Elektrische Servolenkung. Die Lenkkraftunterstützung erfolgt beim EPS durch einen elektronisch geregelten Elektromotor. Als Eingangsgrößen für die jeweilige optimale Lenkunterstützung werden vom Steuergerät die Lenkrichtung, die Lenkgeschwindigkeit und das Lenkmoment verarbeitet. |
| ESD | Elektronisches Sperrdifferential | Sperrdifferential mit Bremseneingriff, mit ABS kombiniert, vgl. auch ASD |
| ESP | Electronic Stability Program, Elektronisches Stabilitätsprogramm | Das ESP verhindert eine Instabilität des Fahrzeuges bei Kurvenfahrt, die entweder bei unangepasster Geschwindigkeit, bei unvorhersehbarer Änderung der Fahrbahnoberfläche (Nässe, Glätte, Verschmutzung) oder bei einem plötzlich erforderlichen Ausweichmanöver ("Elchtest") eintreten kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Instabilität durch Untersteuern, das heißt, wenn das Fahrzeug trotz eingeschlagener Räder zum Kurvenaußenrand schiebt, oder durch Übersteuern (Ausbrechen des Hecks) äußert. Die Rechnereinheit des ESP erkennt die Art der Instabilität anhand der von der Sensorik gelieferten Daten und steuert die Korrektur über den Eingriffe in das Bremssystem und das Motormanagement. Beim Übersteuern verzögert das ESP das äußere Vorderrad. Gleichzeitig reduziert das ESP die Motorleistung, bis sich das Fahrzeug wieder stabilisiert hat. |
| ESR | Elektronische Schlupf-Reduzierung | Die Elektronische Schlupf-Reduzierung (ESR) verhindert durch Regulierung des Drehmoments ein Durchdrehen der Räder beim Anfahren beziehungsweise Beschleunigen des Fahrzeugs bei rutschigem Untergrund. Das System tritt bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h in Aktion. In der Funktionsweise arbeitet das ESR wie ein "umgekehrtes" ABS. Registriert der Raddrehzahlsensor das Durchdrehen eines Rades, löst das ESR einen Bremsimpuls aus. |
| ETC | Electronic Traction Control, elektronische Transaktionskontrolle | Die Electronic Traction Control (elektronische Traktionskontrolle) spricht immer dann an, wenn eines der Antriebsräder durchdreht. Im Gegensatz zum bisherigen automatischen Sperrdifferential arbeitet ETS in einem größeren Geschwindigkeitsbereich. Dabei wird das durchdrehende Rad über die Radbremse gezielt abgebremst und auf diesem Weg das übertragbare Drehmoment am Rad erhöht. Das System spricht bis 40 km/h an und bleibt beim Beschleunigungsvorgang bis 80 km/h aktiv. Bei extrem langen Bremseingriffen schaltet sich ETS automatisch ab, um zu verhindern, dass die Bremse zu heiß wird. |
| EURO 4 | Abgasnorm für Benzin- und Dieselmotoren | Abgasnormen sind gesetzliche Regelungen der Europäischen Union beziehungsweise der Bundesrepublik Deutschland, die die Grenzwerte der im Abgas enthaltenen Schadstoffe (Schwefeldioxid, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und auch die Partikel bei Diesel) bestimmen. Für alle Neuzulassungen seit 2001 gilt die Abgasnorm EURO 3. Abgelöst wird sie 2006 durch die EURO 4-Norm. Fahrzeuge, welche bereits heute die hohen Ansprüche der deutschen D4-Norm oder der EU 4-Norm der EU erfüllen, erhalten eine einmalige Steuerförderung von 307 - beim Ottomotor oder 613 - beim Dieselmotor bei Erstzulassung bis Ende 2004. Halter so genannter 3-Liter-Autos, wie beispielsweise des Audi 1.2 TDI, deren Kohlendioxidemission 90 g/km nicht übersteigt, kommen in den Genuss einer zusätzlichen Steuerersparnis von 511 - (bei Erstzulassung bis Ende 2005). |
| EWS | Elektronische Wegfahrsperre | Die elektronische Wegfahrsperre (EWS) sichert das Fahrzeug auf bislang einmalige Weise: In den mechanischen Schlüssel ist ein Chip mit elektronischer Codierung integriert. Sie besteht aus einem fest definierten Personality Code und einem Wechselcode, den die EWS bei jedem Startvorgang ändert. Beim Einschalten der Zündung liest sie zunächst den Personality Code und fragt dann nach dem zweiten Code. Werden beide Antworten akzeptiert, gibt die EWS die DME mit einem ebenfalls codierten Signal frei. |
| FCKW | Fluorchlorkohlenwasserstoffe
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FCKW steht für Fluorchlorkohlenwasserstoffe. Eine übergeordnete Bezeichnung für diese Stoffe ist auch Halogenkohlenwasserstoffe. Die Stoffgruppe der FCKWs, zu der z.B. das Kältemittel R12 gehört, besitzen sowohl Fluor- als auch ozonschädigende Chloratome im Molekularverband und werden deshalb auch als vollhalogenierte Kohlenwasserstoffe bezeichnet. Sie unterliegen der FCKW-Halon-Verbotsverordnung vom 6. Mai 1991, als Ergebnis des Montrealer Abkommens von 1987 und seiner Folgereferenzen. Ziel ist es, ein weltweites, stufenweises Verbot bestimmter ozonzerstörender FCKWs umzusetzen. FCKW-Gase wurden lange Zeit in vielfacher Anwendung genutzt, da sie viele positive Eigenschaften besitzen. Sie wurden z.B. als Treibgase für Sprayflaschen und zur Aufschäumung von Isolierstoffen verwendet, die unter anderem auch für Kühlschränke genutzt wurden. Als Ersatz für das Kältemittel R12 wurde vom Umweltbundesamt das chlorfreie H-FKW R134a (teilhalogeniertes Kältemittel) bekannt gegeben. |
| HDI | High Pressure Direct Injection | Direkt einspritzender Diesel mit Common Rail Technik von Peugeot und Citroen |
| Isofix | Isofix | Die weltweit organisierte Arbeitsgruppe ISO (International Organisation for Standardisation), die sich aus Kfz-Ingenieuren und Automobilherstellern sowie Forschern zusammensetzt, entwickelte eine universelle Befestigungsvorrichtung für Kindersitze mit dem Namen "Isofix". Dieses genormte System ermöglicht eine sichere und leicht zu handhabende Befestigung des Kindersitzes und verringert somit das Risiko, dass Kinder bei einem Unfall verletzt werden. Durch Isofix wird ein lästiges Einfädeln des Dreipunktgurtes überflüssig, da der Sitz starr mit der Karosserie verbunden wird. |
| MID | Multi Informations Display | Das Multi Informations Display (MID) gibt dem Fahrer wichtige Hinweise über den technischen Zustand des Fahrzeuges. Das bedeutet ein Plus an Sicherheit und Zuverlässigkeit. So zeigt z.B. die Check-Control fehlerhafte Funktionen an. Die Informationen des auf Wunsch erhältlichen Bordcomputers werden ebenfalls angezeigt. |
| MPI | Multi Point Injection | Bei der Multi-Point-Einspritzung wird im Gegensatz zur Dual-Point-Einspritzung für jeden Zylinder ein Einspritzventil verwendet (PGM-FI); siehe auch MPFI |
| PA | Park Assist | Elektronische Einparkhilfe siehe auch PTS |
| PDC | Park Distance Control | Sensoren messen den Abstand zum festen Hindernis und melden akustisch die sich verringernde Distanz ins Cockpit. |
| PDE | Pumpe- Düse- Einheit | Einspritzpumpe und -düse bilden eine Einheit für jeden Motorzylinder. Durch den Wegfall der Leitungen sind extrem hohe Einspritzdrücke bis 2.000 bar möglich. Hoher Druck und elektronische Kennfeldregelung ermöglichen eine äußerst präzise Verbrennung und damit geringe Schadstoffe- und Geräuschemissionen. |
| PRS | Programmiertes Rückhaltesystem (Renault) | Reduziert die Sicherheitsgurtspannung und verringert so Oberkörperverletzungen. |
| PTS | Parktronic System | Das Parktronic System (PTS) arbeitet nach dem Prinzip des Echolots. In einem elektronischem Steuergerät wird mit Hilfe von Ultraschallsignalen, die an einem Hindernis reflektieren, der Abstand zwischen Fahrzeug und Hindernis gemessen. Die Ultraschall-Einparkhilfe mit sechs Sensoren im vorderen und vier im hinteren Stoßfänger unterstützt bei Fahrmanövern auf engem Raum bis zu einer Geschwindigkeit von 10 km/h. |
| QMS | Quality Maintenance System | Die Qualitäts-Wartung beschreibt die regelmäßige Wartung des Fahrzeuges zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit und Haltbarkeit des Fahrzeuges. Die Qualitäts-Wartung beinhaltet unter anderem den Zeitpunkt und den Umfang der Wartungsarbeiten. Grundlage für die Qualitätswartung ist das Serviceheft mit seinen Wartungs-Checklisten sowie die Werkstattliteratur und das erforderliche Spezialwerkzeug. |
| ROZ | Research Oktan Zahl | Gibt die Klopffestigkeit von Otto-Kraftstoff an; z. B.: Super 95 Oz (Europa), siehe auch MOZ |
| SRS | Supplemental Resraint System | Zusätzliches Rückhalte-System, besser bekannt unter der Bezeichnung Airbag |
| SUV | Sport Utility Vehicle | Komfortgeländewagen |
| TDI | Diesel mit Direkteinspritzung | Diesel mit Direkteinspritzung (CDI bei Mercedes mit Common Rail-Direkteinspritzung) |
| VDA-Norm | VDA-Norm | Das Fassungsvermögen des Gepäckraums wird nach DIN-ISO 3832 oder nach der gebräuchlicheren VDA-Norm gemessen (VDA: Verband der Automobilindustrie e.V.). Basis für die Errechnung ist das VDA-Modul, ein Quader mit den Kantenlängen 200 x 100 x 50 Millimeter und einem Volumen von einem Kubikdezimeter. |
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